Hobby: Aikido

In der nächsten Zeit werden wir über die Hobbys der Schülerinnen und Schüler berichten. Den Anfang macht Paul aus der 7b.

Ich trainiere seit 2015 einmal pro Woche jeden Donnerstag 75 Minuten lang beim TV Germania in Obermaubach in der Sporthalle der Grundschule.  Zurzeit haben meine Freunde und ich den 6. Kyu. Kyu bedeutet einen Schülergrad, für den man eine Prüfung ablegen muss. Der 6. Kyu ist die vierte von fünf Kinder- und Jugendprüfungen.

Aikido ist eine moderne japanische Sportart. Sinn des Aikidos ist, dem Angriff so zu begegnen, dass die Angriffskraft des Gegners (beim Training auch Partner genannt) ausgenutzt wird und der Gegner dadurch zu Fall gebracht wird. Beim Aikido wenden wir häufig Techniken an, die auf beiden Seiten gleich wiederholt werden müssen. Man trainiert auch mit Holzschwertern, Holzstöcken und Holzmessern. Echte Schwerter und Messer (also aus Metall) werden selten genutzt. Beim Aikido führt man seinen Gegner zu Boden. Natürlich gibt es auch Techniken, bei denen der Gegner fällt.

Auf dem Bild sind zwei Kinder zu sehen, die eine „große Rolle“ über eine ca. 1 Meter große Lücke zwischen zwei Matten machen. Man muss aber aufpassen, dass man keinen „Purzelbaum“ macht, sondern über die linke oder die rechte Schulter abrollt.

Aikido wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Ueshiba Morihei erfunden. Es soll eine Synthese (also eine Vereinigung) unterschiedlicher Budō-Disziplinen sein, vor allem aus dem Daitō-Ryū Aiki-Jūtsu und den Schwertkünsten.

Das Besondere am Aikido ist, dass es keine Wettkämpfe gibt. Es gibt nur den weißen und nach einigen Jahren den schwarzen Gürtel. Die Halle, in der trainiert wird, nennt man Dojo.

Paul (7b)

 

 

 

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